See-Sand-Fliegen


Happy New Year. Frau Schaf begrüßt das neue mit Körperpflege, etwa einem Fußbad im morgen-, ja neujahrsfrischen Brandungsschaum. (Hatten wir uns doch mal vorgenommen: Kein Neujahr ohne Strandspaziergang!)
Und weiter nach Süden: auf in die schönste Pampa der Insel. Nächste Station ist das Vogelparadies Okarito, eine große Lagune, über der bei gutem Wetter die weißen Spitzen der Südalpen glorios über den Regenwald scheinen. (Postkartenfotos sehen ziiiemlich gut aus.) Letztes Mal hat’s hier so entmutigend geregnet, dass wir uns den Abstecher an die Küste gespart haben. Diesmal gibt’s Hoffnung.
Allerdings hat der Sekt seine Spuren hinterlassen: Wir sind müd, es ist schwül und wir brauchen erst mal Rast (schon wieder). Und – wie wir mittlerweile gelernt haben: Still stehende Gewässer finden die Sandfliegen ganz ganz toll. Da sind sie quietschfidel. Nach einer Runde Schlaf studieren wir das Wissenswerte zu diesem Ökosystem auf Freilufttafeln, fleißig unsere Schenkel klopfend, um die Biester in Schach zu halten. In der Tat: Was wir auf der Plattform dieses hübschen Bootshauses aufführen, würde aussehen wie Schuhplatteln, wenn wir uns nicht auch hin und wieder auf Gesicht und Ohren schlagen müssten (oder ist das eh auch Teil des Brauchs?). Unser mitgebrachtes „Anti-Brumm“ (Frau Melicopter erinnert sich an einen Abend im Augarten ...?) hilft zwar schon, aber eher nicht allzu lang.
(shesheep)

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