
A propos grau: Greymouth ist noch viel weniger der Heuler. Die anvisierten Miniwanderungen sind unauffindbar und überhaupt ist hier alles schiach. Das Wetter vera...t uns auch schon wieder: Zwar scheint die Sonne, aber der Wind ist so stressig, dass man erst wieder nicht im Freien essen kann. Der Kirchparkplatz der Church of Christ muss es büßen. Heute ist der 30.12. Was mach’ ma? Südwärts folgt hier Pampa und dahinter noch mehr Pampa. Wir brauchen einen Tapetenwechsel, denn hier ist schon zwei Tage alles mühsam. Na gut, dann ins Landesinnere, zum Lake Brunner (obwohl da drin die Wolken dräuen). Und morgen wieder her, weil „Silvester-Beachparty“ im Railways-Hotel. (Treue Leserschaft wird sich erinnern, wie indigniert man letztes Mal von der Silvester-Chose in Invercargill war: Straßenfest mit einer Band und an die 30 BesucherInnen unter 13 und über 60 Jahren. Das will man diesmal besser treffen.)
(shesheep)

Gute Entscheidung! Der Anblick des wildromantisch-grau-aufgepeitschten Sees hinter zerfetzten Baumresten haut uns um. Man staunt, sich nicht entscheiden könnend zwischen Tristezza und Faszinosum. Zwei Waldspaziergänge, ein Fischzug und eine Abendrotstudie später geht’s dann richtig gut. Nur über die hiesige heutige Jugend muss man sich – nicht ärgern, aber wundern (oder doch ein bisschen ärgern): Just auf unserem Parkplatz müssen sie mit allem, was ihre frisierten Autos aller Art hergeben, den Schotter pflügen. Heuul!
(shesheep)
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