Weiter nach Haast. Hier treffen wir das Infocenter mal geöffnet an, sehen uns einen Landschaftsfilm an (nett genug) und kaufen uns um die letzten baren Dollars (kein Bankomat seit Franz Josef – womit hätten wir in der hiesigen Werkstatt also auch bezahlen sollen) einen Whitebait-Omelett-Imbiss. (Whitebait ist ein Mini-Fisch, um den hier viel Gewese gemacht wird, den wir aber noch nie so richtig bewusst gekostet haben.)
Die Haast-Region ist ein großes Desiderat, übriggeblieben von der letzten Reise. Dort sind wir ja von Fox bis runter nach Wanaka im Regen gefahren, wissend, dass da draußen grandiose Berge und alles liegt, aber Sicht etwa 50 Meter weit. Heut sieht der Himmel zwar auch zweifelhaft aus, aber das große So-what bringt wieder die große ausgleichende Gerechtigkeit ins Spiel und wir verbringen den ganzen Tag bei Sonne, zu Mini-Walks aus dem Auto hüpfend, zig spektakuläre Wasserfälle bestaunend (kurz nach großem Regen sind sie natürlich am schönsten!) und besteigen als Höhepunkt den Aussichtspunkt am Haast-Pass selbst, einen Spitzen-Rundum-Ausblick erntend.
Im Abendlicht passieren wir den Lake Wanaka, umgeben von schnee- und nicht schneebedeckten Bergen. Auf der Suche nach dem nationalpark-namen-gebenden Mount Aspiring lichten wir zur Sicherheit alle Gipfel mehrfach ab.
Sattsam zufrieden und rechtschaffen müde schmausen wir auf einem Campingplatz am Ufer des Lake Hawea und betten uns auf der anderen Seeseite (für einen eventuellen Sonnenaufgang morgen).(shesheep)

Der nächste Tag (5.1.) in Wanaka ist Genuss der Zivilisation: Einkaufen, tanken, Wäsche waschen, mal die Füße lang machen, Café-sitzen, Mails checken ... herrlich! Wanaka, so erzählt uns ein lokaler DJ, ist bekannt dafür, dass die Regenvorhersagen nie eintreffen. Hier sind wir richtig!
Für morgen, falls wirklich der eine Millimeter Regen nicht kommt, ist wieder eine Wanderung aus den „Great Day Walks“ geplant.
(shesheep)
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