Die gewisse Nässe III

Schlafparken tun wir (sicherheitshalber) nah an der Hauptstraße, wo’s zum Gletscher reingeht. (hesheep: Mittlerweile ham wir ein teures Starterkabel nachgekauft). Und sieh’ an: Es regnet in der Nacht. Es regnet am Morgen, und zwar nicht ohne. Leicht nervös starten wir probe – aber Kazuki schafft es. Braver Junge. Es regnet aber auch während des folgenden Frühstücks, und zwar Scheibenwischer-Stufe drei plus. An Weiterfahrt ist nicht zu denken, zumindest nicht über 20 km/h. Aber wir haben ja Zeit und sind launemäßig noch aufgetankt von gestern. Erst gegen Mittag zuckeln wir in den Ort. Im Kaufhaus hört man, es solle bald nachlassen. Na gut, dann warten wir das mal ab und feiern Kazukis Kraft mit einer Pizza (lecker!) im Café. Es hat noch dazu einen Warmwasserhahn auf seiner Toilette, was die Befüllung einer Zweiliterflasche für ein anschließendes heißes Fußbad im Van nahelegt. Ahh!
Danach wollen wir die Weiterfahrt in Angriff nehmen, doch Mist: Grad wo wir den Ort verlassen, vorbei an dem Schild mit der Warn-Digitalanzeige „Surface Flooding“, da kommt uns ein 4WD-Pickup entgegen (tropfnasser Hund auf der Ladefläche, typisch), der grummelige Fahrer kurbelt runter, mustert unsern Kazuki abschätzig von oben bis unten und meint, die Straßenüberflutungen seien ganz sicher „too high for YOU“. Mist. Haben wir uns SCHON WIEDER im Regen so lang versessen, dass wir festsitzen! Das gibt’s doch nicht. Wir überqueren die Brücke mit reißendem Fluss und kehren dahinter gleich wieder um. Wenig später erscheint auf der Digitalanzeige: „Road closed.“
(shesheep)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen