Das letzte Foto – muss ja ein Sonnenuntergang sein. Morgen geht der Flug. Wiener Winter – wir kommen.
Impressionen VI - wie der Melancholiker sagt
Das letzte Foto – muss ja ein Sonnenuntergang sein. Morgen geht der Flug. Wiener Winter – wir kommen.
Impressionen V - wie der Germane sagt
Impressionen IV - wie der Muezin sagt
Impressionen II - wie der Impressionist sagt

In den Waitakere Ranges westlich von Auckland stellen sie gern Bilderrahmen vor die Landschaft. Ist aber auch schön. Hier im Bild: ein einheimischer Cabbage Tree.

Berühmter Strand (Kerekere heißt er) – hier wurde die Ankunftsszene des „Piano“ gedreht. Berühmte Besucherin – von schräg unten immer schön.

Nur wenig nördlich davon, nur wenig weniger berühmt: der Strand von Piha mit dem Löwenfelsen. Das Fehlen der berühmten Persönlichkeit (noch dazu Löwin) macht sich nachteilig bemerkbar.
Beschleunigt
Die letzten Tage im Zeitraffer: Zurückgekehrt, besuchen wir eine der Farmen, auf der wir voriges Mal gearbeitet haben. Sie ist inzwischen abgebrannt und man haust auf kleinstem Raum – tapfer und traurig. Immerhin freut man sich, dass wir unsere Fotos von damals nochmal schicken.
Und dann steht unser Weg nach Auckland langsam an! Ab nach Norden also. Ein Exkurs an die Westküste führt uns ins Surferdorf Raglan – sehr urlaubig, es gibt Sangria und das Damenschaf nippt damenhaft an einem Malibu Orange (huch, 80ies-Alarm!) – dann inlands an den Lake Waikare und schließlich in die große Stadt.
Und dann steht unser Weg nach Auckland langsam an! Ab nach Norden also. Ein Exkurs an die Westküste führt uns ins Surferdorf Raglan – sehr urlaubig, es gibt Sangria und das Damenschaf nippt damenhaft an einem Malibu Orange (huch, 80ies-Alarm!) – dann inlands an den Lake Waikare und schließlich in die große Stadt.
Zwei im Boot
Ja, so sieht das aus: Ein Kanu, zwei Leute, drei Tonnen Zeug. Start diesmal an pastoralen Wiesenufern. Tag 1: Freundlich-friedlich und doch flott, dank guter durchgehender Strömung. Herr Schaf hält seine drohende Ohrenentzündung nieder. Kühe liegen am Strand, Schafe verbellen uns beim Lunch.
Tag 2: Das Schaf fängt einen Mortimer. Perfekt im Abendlicht vor dem Wasserfall des Ohau-Flusses. Er schmeckt mit engelsgekühltem Weißen. Zum Teilen ist keiner da – unseren Fischschmaus nehmen wir in splendid isolation – zu zweit am Campingplatz.
Tag 3: Wir machen uns zum Deppen. Haben gestern ein Kuh gesehen, gefangen auf einer winzigen Sandbank, von der sie unmöglich wieder weg kommt. Rudern extra ein Stück ein Flüsschen rein, um jemandem Bescheid zu geben, dass das arme Ding nicht verreckt. Zwei Tage später werden wir dafür ausgelacht. Erstens können Kühe schwimmen und zweitens gehen bei größeren Fluten schon mal zigtausend Stück Vieh verloren und werden dann zum Beispiel ins Meer getrieben und 7 km weit draußen abgeschossen.
Nun beginnt die Whanganui-Schlucht. Links und rechts geht’s rauf, bis zu 40 m hoch, bis zu senkrecht, meist trotzdem dichtestens von Urwald bewachsen. Aus schmalen, senkrechten oder schrägen Spalten kommen die Bächlein, oft als Wasserfälle. Felsen bilden Gesichter, Tiere, bizarre Formen. Lange Strecken glattesten Wassers zeigen Spieglungen, die das Hirn in die Welt da unten ziehen. Ganz oben schließen die Urwaldriesen die Sicht ein. Dass dieses Tal magic ist, war schon voriges Mal klar.
Tag 4: Die leichten Verspannungen im Nacken dehnen sich auf den Schultergürtel aus. Die Kilometer stecken der Schäfin schon in den Knochen (am Ende werden’s 145 sein). Aber sich zurücklegen über die Kühlbox, den hohen Wald vorbeiziehen sehen, Wasser und Vögeln zuhören und dösen – das geht. Denn der Schäferich kann noch.
Heut abend kehren wir in einer Maori-Wohnstätte ein, die auch als Campingplatz fungiert. (Hier ging der Knipse ihr Saft aus.) An Gesellschaft haben wir ein britisches Pensionistenpaar, das von einem ansässigen Maori mit Motor-Kanu durch’s Tal geschippert wird und zwei nette Kanadierinnen. So wird’s ein spaßiger Abend, nach dem sich die Schäfin in eine angebotene High-Tech-Hängematte (mit Moskitonetz) bettet, auf dass die Verspannung nachlasse.
Tag 5: Das tat sie, nur Schlaf gab’s keinen, denn an die zehn Riesenpossen jagten sich die Bäume rauf und runter, versuchten, das Spannseil zu betänzern und ähnliche Späße. Na, eine Erfahrung. Danach (und nach dem Genuss der einzig angemessenen Portionen Seemannsrum abends zuvor) sind aber beide Schafe froh, dass das Motorkanu sie andocken lässt. Drei Mal kräftig nass geworden später (die Stromschnellen hier sind diesmal ziemlich groß (das im Bild ist allerdings keine)) landen wir auf diese Weise glücklich – und rechtzeitig zur Abholung – in Pipiriki an. Was auch bald verheilen wird, ist eine angebrochene Ringzehe (shesheep) und ein angebrannter Oberschenkel (hesheep).

Tag 2: Das Schaf fängt einen Mortimer. Perfekt im Abendlicht vor dem Wasserfall des Ohau-Flusses. Er schmeckt mit engelsgekühltem Weißen. Zum Teilen ist keiner da – unseren Fischschmaus nehmen wir in splendid isolation – zu zweit am Campingplatz.
Tag 3: Wir machen uns zum Deppen. Haben gestern ein Kuh gesehen, gefangen auf einer winzigen Sandbank, von der sie unmöglich wieder weg kommt. Rudern extra ein Stück ein Flüsschen rein, um jemandem Bescheid zu geben, dass das arme Ding nicht verreckt. Zwei Tage später werden wir dafür ausgelacht. Erstens können Kühe schwimmen und zweitens gehen bei größeren Fluten schon mal zigtausend Stück Vieh verloren und werden dann zum Beispiel ins Meer getrieben und 7 km weit draußen abgeschossen.
Nun beginnt die Whanganui-Schlucht. Links und rechts geht’s rauf, bis zu 40 m hoch, bis zu senkrecht, meist trotzdem dichtestens von Urwald bewachsen. Aus schmalen, senkrechten oder schrägen Spalten kommen die Bächlein, oft als Wasserfälle. Felsen bilden Gesichter, Tiere, bizarre Formen. Lange Strecken glattesten Wassers zeigen Spieglungen, die das Hirn in die Welt da unten ziehen. Ganz oben schließen die Urwaldriesen die Sicht ein. Dass dieses Tal magic ist, war schon voriges Mal klar.
Tag 4: Die leichten Verspannungen im Nacken dehnen sich auf den Schultergürtel aus. Die Kilometer stecken der Schäfin schon in den Knochen (am Ende werden’s 145 sein). Aber sich zurücklegen über die Kühlbox, den hohen Wald vorbeiziehen sehen, Wasser und Vögeln zuhören und dösen – das geht. Denn der Schäferich kann noch. Heut abend kehren wir in einer Maori-Wohnstätte ein, die auch als Campingplatz fungiert. (Hier ging der Knipse ihr Saft aus.) An Gesellschaft haben wir ein britisches Pensionistenpaar, das von einem ansässigen Maori mit Motor-Kanu durch’s Tal geschippert wird und zwei nette Kanadierinnen. So wird’s ein spaßiger Abend, nach dem sich die Schäfin in eine angebotene High-Tech-Hängematte (mit Moskitonetz) bettet, auf dass die Verspannung nachlasse.
Tag 5: Das tat sie, nur Schlaf gab’s keinen, denn an die zehn Riesenpossen jagten sich die Bäume rauf und runter, versuchten, das Spannseil zu betänzern und ähnliche Späße. Na, eine Erfahrung. Danach (und nach dem Genuss der einzig angemessenen Portionen Seemannsrum abends zuvor) sind aber beide Schafe froh, dass das Motorkanu sie andocken lässt. Drei Mal kräftig nass geworden später (die Stromschnellen hier sind diesmal ziemlich groß (das im Bild ist allerdings keine)) landen wir auf diese Weise glücklich – und rechtzeitig zur Abholung – in Pipiriki an. Was auch bald verheilen wird, ist eine angebrochene Ringzehe (shesheep) und ein angebrannter Oberschenkel (hesheep).
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