Nachmittags ziehen die Wolken wieder dramatisch herum und während uns ein gemütliches Schläfchen derglengt, geht es voll ab, das Gewitter. Heavy, heavy rain. Wow. Also das hat was. Wenn schon Regen, dann wenigstens mit Erlebniswert.
Den steigert das Wetter auch in der Schlucht selbst – da fallen die Kiefer: Nicht nur geht es links und rechts von dieser Brücke in senkrechten, weißen Wänden 80 Meter runter, nein, vom gachen Regen stürzen sich noch dermehrert Spontan-Wasserfälle über die Kanten, schlammbraun. Wieder mal total elementar.
Natürlich können sie so schöne Brückenflüsse nicht von Bungy-Anlagen verschonen und so hüpft dem Schafsfräulein gleich noch mal das Herz in den Hals, nämlich als ein Pärchen am Seil rausgelassen wird – und dann plötzlich aus dem Haken fällt. Was wie ein Unfall aussieht, nennt sich „Swing“. (Man pendelt dann überm Fluss aus.) Und eine Schafsfrau kann sich pötzlich richtig gut vorstellen, dass man wirklich vor Schreck sterben kann ... nämlich bis zu einem halben Tag später noch! (Anm. d. Autorin: sie selber nämlich, nicht das Adrenalin-Pärchen)(shesheep)
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