Ja, schnell mal drei Müllsäcke gefüllt und ein bisschen gekehrt, dann geht’s etwas besser. Der weitere Arbeitstag, sprich drei Stunden, gehört Obstbäumen (ausschneiden) und Baby-Disteln (mit Wurzel ausgraben). Aber vorher: baden! Die Hitze ist nicht ohne. Not without, wie das Herrenschaf sagt. Man empfiehlt uns eine Stelle am Fluss mit Gumpen – letztlich traut sich natürlich nur das bis aufs Bein abgehärtete Frauenschaf ganz rein. Herrlich!
Was wir dann von Distelwerk befreien, ist übrigens der Ex-Riesengemüsegarten für die große Ex-Arbeitschar hier. Was diese Arbeit pikant macht, ist nicht das gelegentliche, feine Stacheln; auch nicht die Schwere der Riesenscheren, die sie hier zum Grasschnitt verwenden (wer mit einer Sense umgehen kann, erntet anerkennende Blicke) – sondern ein unglaublich stinkendes Kuhfell, das strategisch zentral in einem Holzkobel vor sich hin rottet. (Zumindest behaupten sie, es sei nur eine Haut. Nach dem Geruch zu schließen steckt da noch die halbe Kuh darunter – und die Sonne heizt drauf.) Der angsteinflößendste Auftrag des Tages ist, dieses Kuhfell umzudrehen (auf dass es umseitig trockne). „You may want to do that, before you leave ...“
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