Von Fischen und anderen Tieren


Die Welt ist ungerecht. Und dabei hat alles so schön begonnen ...
Es war an einem schönen Dezember-Der-21ste-Tag, da brachen zwei auf, sich zu nähren von der Erde und des Meeres Frucht. Freilich war ihr Beutel weise vorausblickend gefüllt mit reichlich Morgen-, Mittag- und Abendmahl, doch wollt man sich auch ergetzen an fischlichen Genüssen. So kam’s, dass der eine der beiden beizeiten aufbrach, die See zu pflügen und so zu sorgen für ein nett’ Völlegefühl mit fischigem Nachgeschmacke. So warf er aus die Angel und fing Fisch auf Fisch – Fünf an der Zahl – die tat er in einen Korb und gab den Menschen, die da waren zu essen. Und siehe da: Alle wurde satt! Tralli tralla ... Soweit die Fiktion :-)
Tatsache ist, dass es sich in Wirklichkeit ganz anders abgespielt hat: Nachdem ich nämlich schon auf meinen vorhergehenden Angelausflügen keine Glück hatte, lief’s auch hier nicht ganz so gut – mindestens 100 Blinker gingen mir verloren (die mir hoffentlich die gnädige Reiseversicherung ersetzen wird). Aber wichtig ist ja nur das Rundherum: Und hier kann man nicht klagen. Schließlich haben wir ja einige Tierarten wiederentdeckt, die schon als ausgestorben galten: ein Possum auf nächtlichem Beutezug im Camp (Fuchskusu; Anapai Beach), ein riesiger Rochen (mindestens 120 cm lang, beim Fischen in der Medlands Bay), verschiedene sich sonnende seals (Seehunde, Seelöwen und auch Seebären!!!), ein rüder Red Snapper (gefangen in der Anapai Bay), ein obligatorischer Oyster Catcher (schwarzer Vogel mit langem orangen Schnabel) mit Jungem (Anapai Bay), eine Gruppe seltener Wander-Wale (wir konnten die Art nicht genau bestimmen; Separation Point), zwei marodierende Wekas (flugunfähige Vögel vom Hendl-Typ) am Whariwharangi Campground). Gar nicht schlecht. Wir sind zufrieden mit der Ausbeute und können den Track empfehlen :-)
Und jetzt freun wir uns auf ein Bier ...
(hesheep)

Vom richtig super aufgepeitschten Whariwharangi Beach geht’s zuletzt durchs Inland zurück nach Totaranui. Den Weg übern Gibbs Hill hätten wir uns allerdings nicht so supersteil vorgestellt! Zum Glück war’s etwas bedeckt. Belohnung war die Dusche in Totaranui, bevor – ein weiteres Erlebnis – das Wassertaxi mit uns zum Ausgangspunkt zurück brettert, an allen durchwanderten Buchten vorbei.
Klar, dass es als erstes mal ein Magnum Mandel der Sonderklasse gibt, und gleich nach dem Waschsalon ein saftiges Ripperl vom Schwein!
(shesheep)

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