Possen-Alarm!

Die Retourkutsche kommt am nächsten Tag, mit „100 New Zealand Day Walks“ und natürlich wesentlich mehr Text. In der kleinen Anapai Bay steigen zwar außer uns noch sieben weitere deutschsprachige Menschen ab (Hilfe!), aber keiner von denen hat entdeckt, dass am Ende des Strandes durch solide Felswand eine Art natürliches Amphitheater von beachtlicher Größe abgetrennt ist – das wird unser Weihnachts-Wohnzimmer. Frau Schaf kann das Geschenksgewicht mit einem selbstgemachten Maori-Haka-T-Shirt (s. Bild) allerdings nicht mehr ausgleichen.
Hier ist es übrigens auch, wo – nach dem belebten Totaranui-Campingplatz – die wirklich wilde Natur beginnt: Zurück beim Zelt überraschen wir TATSÄCHLICH ein Live-Possum nahe bei unserem Müllsack. Aber ein Monsterding, riesenfett, so groß wie ein Waschbär. Lässt sich auch kaum mehr als drei Meter weit verscheuchen und das nur im schwerfälligen Trott. Aber für ein Selbstauslöserbild war es leider schon zu finster. (Nur die Deutschen blitzen, was das Zeug hält – eh klar.)
In jener Nacht halte ich meinen Kopf eher fern vom Zeltrand – könnte ja wer durchbeißen ...
(shesheep)

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