Da fällt es nicht allzu schwer, am Morgen die mehrstündige Schluchtwanderung zu canceln, zumal sie noch weiter weg vom Fluss verläuft als die Autobahn. Da genügen ein paar Fotos von der Straße aus. Schließlich müssen wir nach Wellington, weil für morgen, Samstag, früh die Fähre zur Südinsel gebucht.

So stechen wir kurz im Kaitoke Regional Park (dem Wasserreservoir für Wellington mit Fluss und tollen Bäumen) rein, frischen unsere Fertigkeiten beim Furten von Bächen auf, machen uns aber bald wieder auf den Weg, weil Windstärke enorm und Shoppen schließlich auch ein Grundbedürfnis, nicht nur Wald und Wasser.
So geschieht’s dann, dass wir – shesheep um vier Halstücher, zwei Taschen, einen Gürtel und ein Shirt reicher (alles vintage natürlich) – auf unserem angestammten Plätzchen auf halber Höhe der Scorching Bay, am äußersten Spitzelchen des äußersten Wellingtoner Halbinselchens mit Blick auf die spiralige Hafeneinfahrt noch bei Tageslicht die neuesten Blogs und letzten Vorhangnähte erledigen, bevor der (gelsenfreie!) Schlaf uns dahinrafft.Das Wetter spielt sich derzeit dergestalt ab, dass man beispielsweise 70 Kilometer oder 3 Stunden nach einer wollhaubenkalten Nacht in Manawatu, angeregt von der Sommerhitze in Greytown ein Tässchen Erdbeeren erwirbt, die man im goldenen Abendlicht zum Weißen zu Schmausen gedenkt, um sich dann im kalt-windpfeifend-bedeckten Wellington eher eine heiße Suppe zur Nacht zu wünschen ...
Es waren aber auch kilometerreiche Tage, MannMann. Das wird nun anders, denn wir halten uns nun tatsächlich einen Monat (!) im Norden der Südinsel auf. Sollte das Wetter entsprechen, wollen wir auf den Queen Charlotte Track nahe Picton – ca. 4 Tage. Danach könnte man die Golden Bay bis ganz nach Westen genauer erkunden, weil vor zwei Jahren schlechtes Wetter. Und ab 8.12. steht die Farm nahe Motueka an, bis wir von 20.-26.12. den Abel-Tasman-Track durchwandern.
Was wir in Greytown übrigens auch gekauft haben (nach ausführlicher Verkostung): Sechs Tafeln exquisiter Gourmet-Schokoladen von Schoc Chocolate – unser neuer Favorite: Meersalz. Die, wurde uns gesagt, ist zum Sekt gemeint und das ergibt ja durchaus Sinn. Des Weiteren gibt’s für uns: Geranium (mit Rosenduft), Weiße Zitrone, Basilikum, rosa Pfeffer und Java, eine helle Milchschokolade. (shesheep)
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