Lake Waikaremoana

Ja, ja, jam jam – oder yumyum, wie sie hier sagen! Aber vorher haben wir noch einige Prüfungen zu bestehen. Schließlich kann man so ein Monster von Fisch nicht um 7 Uhr morgens einwerfen. Daher ein paar Kilometer weiter zu unserem eigentlichen Ziel im Herzen des wilden Te-Urewera-Nationalparks, dem Lake Waikaremoana, was auf deutsch ungefähr so viel heißt wie „See, wo der Mörder-Wind das mörder-schwarzblaue Wasser aufpeitscht“. Und das tut er.

Los geht’s mit einem 45-Minüter zu Lou’s Lookout (von dem’s uns eh fast runterweht). Für den ausgetreteten Pfad des Great Walk um den See mit Aufstieg zu den Panekiri Bluffs sind wir uns zu gut, da schauen wir die vorstehenden Klippen lieber von gegenüber an.

Am Aniwaniwa Visitor Center liegt ein leckerer Rundgang mit mindestens drei leckeren Wasserfällen, und dann geht’s an die Zubereitung vom Shawna-Fisch. Tatsächlich bringen wir nur den Mittelteil weg, aber den gefüllt mit Knoblauch und Thymian und anbeigelegt rote und gelbe Kumaras (Süßkartoffeln). Die üblichen stammhirngesteuerten Dankbarkeitsgefühle dem Ernährer gegenüber lassen Frau shesheep den Herrn hesheep anschließend seinen verdienten Mittagsschlaf ratzen, während sie selbst pietätvoll den Fischkopf begräbt. Das hintere Ende wird entsorgt, nachdem man abends erkostet, wie kalter Fisch schmeckt. (shesheep)

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