Rohrkrepierer 1

Als auch heute (Montag) morgen der Kazuki nicht von selber anspringt, ja selbst untertags nicht mehr anstandslos, reicht es uns und wir sprechen (erneut) bei der Queenstowner Werkstatt vor, die uns schon vor Tagen aufgrund der Arbeitsfülle keinen Termin geben konnte. Sie nehmen uns am Nachmittag dran, aber Zeit haben sie nur fürs (ohnehin fällige) Pickerl und einen Batterie-Check.
Zwischenzeitlich will Herr Schaf seine alte Schande tilgen und die Shotover Road runterfahren. Gesagt, getan.
Nu ja. Sie ist wirklich schmal. Sie hat ihre Steinbrocken-und-dahinter-Mulden und geht auch ziemlich bergab und von oben kommt offenbar immer wieder Geröll und die Randbefestigungen zum Steilhang sehen wirklich so erneuerungsbedürftig aus, wie das Mini-Straßenbau-Team vor Ort es soeben unternimmt. Nach einigen hundert Metern – sie gesteht es – ist Frau Schaf nur allzu bereit, umzukehren. (Denn zumindest das Warnschild „No turning for 6 km“ hat übertrieben. Stattdessen geht man zu Fuß das Tal runter, begegnet dem verrosteten Kadaver eines abgestürzten Autos ebenso wie den teilskelettierten Überresten einer abgestürzten oder sonstwie an gebrochenem Herzen verreckten Kuh (die roch durchdringender) und kehrt bei recht mühsamer Mittagsstechsonne auch hier auf halbem Weg wieder um. Ja, Shotover-Tal, bleibst du halt auf ewig unser Rohrkrepierer!
(shesheep)

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