Muscheln – Meryl – Margeritas

Danach nimmt der Tag rapide an Highlights ab – eine Strecke, die man schon kennt, die nicht viel kann, an der man nicht viel machen kann. Einzelne Schlaglöcher erkennt man wieder. Bizarr. So geht’s durch nach Westen bis Nelson. An sich ein netter Ort – hat genau wie Gisborne die meisten Sonnenstunden Neuseelands ;-) – aber was kauft man sich drum, wenn’s regnet?
Da setzt man beherzt ein Kino an. Die Auswahl ist ein Graus. Werden tut es schließlich „Julie & Julia“ mit einer immerhin recht beherzt agierenden Meryl Streep. Wenn auch die Story nicht unbedingt der Heuler – ihre Figur war es schon wert.
Einen Qualitätssprung hingegen hat man in der örtlichen Cocktailstube gemacht: Zwar darf montags offenbar wirklich alles Dahergelaufene auf die Bühne klettern und miteinander „jammen“ (ahem), aber die Cocktailmixerin aus San Francisco hebt uns in Margerita- und Long-Island-Icetea-Himmel, von denen vorher nicht zu träumen war.
Übrigens stoßen wir irgendwo in Nelson jenen Teebeutel von der Stoßstange (ist eher ein Hirschfänger, das besagte Foto gibt’s vielleicht eh her), den hesheep am Kenepuru Sound dort abgelagert hat.
(shesheep)

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