Kletterer mit Kabeln

Die Canaan Road führt uns zu einem Herr-der-Ringe-Schauplatz: nach 8 km auf graveled road (die Hälfte davon marschieren wir, weil plötzlich gefährlich scheinend) (shesheep: weil Abgründe, Nebel und Riesensteine) mähen uns die Schafe von jenem schönen Stück Neuseeland entgegen, an dem die vier bekannten Hobbitse gemeinsam mit Aragorn Abschied von Bree genommen haben. Sensationell, die scenery. Drei Österreicher im Kleinst-Van nehmen uns wieder mit raus zum wartenden L-300.
Den folgenden Ausflug im Paynes Ford Scenic Reserve bezahlen wir bitter mit einer leeren Baterie (hesheep hat das Licht brennen lassen), doch zwei nette, gerade vom Rock-Climbing kommende Engländer helfen uns mit ihren Jump-Starters aus und alles ist wieder gut. Es läuft ja wirklich nicht schlecht. Alle Widrigkeiten, die auch nur im Ansatz auftauchen, lösen sich in Wohlgefallen auf und verwandeln sich in benefits. Denn die Engländer treffen wir abend wieder im Wholemeal-Café in Takaka und trinken mit ihnen auf Good Old England. Na ja, jedenfalls trinken wir ...
(hesheep)
Shesheep dazu: Sollte man nicht meinen – diese Kletterer. Dachte, das sind nur ein Haufen Hippies, die überall in die Büsche k... . Eh nett, aber sicher nicht toll organisiert. Dann haben die Starterkabel ... Tatsächlich hat uns das Missgeschick eines der netteren Gespräche bisher beschert. Wir sehnen uns schon nach der Farm, ein bisschen Normalität, Ausscheren aus dem Touristentross, der sich schon die Straßen entlangschraubt ... Kontakt zu Einheimischen.

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